Palometa

 

Gabelmakrele/Palometa/Leerfish/ Lichia amia

  • Länge/Gewicht: Die bis zu 40 Kilo schwere Gabelmakrele wird bis zu 140 cm lang. 
  • Fangzeit: Mai bis Dezember. 
  • Fangmethoden: Spinnfischen/Jiggen/Trolling
  • Der pfeilschnelle Räuber beeindruckt durch seine lange Fluchten und kämpft bis zum Äußersten.

Der Palometa wird auch Leerfish, Gerrick oder zu Deutsch Gabelmakrele genannt. Er ist im ganzen Mittelmeer anzutreffen und bevölkert die seichten Küstengebiete. Man darf ihn ruhig als den Vetter des Amberjacks bezeichnen. Sie ähneln sich in der Silouhette. Nur die Farbe und das Augenband fehlt der Gabelmakrele. Der Amberjack ist kompakter und lebt meist am Grund. Der Palometa hingegen lebt oberflächennah und im Mittelwasser. Die silberne Färbung läßt den Räuber für seine Beute im lichtdurchfluteten Oberflächenwasser unsichtbar erscheinen. Ein weiterer Unterschied ist die Lebensweise und das Jagdverhalten. Im Gegensatz zum Amberjack, der aus dem Hinterhalt angreift, hetzt der Palometa seine Beute bis zur Erschöpfung und fällt dann über sie her. Wir haben auch beobachtet, wie sie mit der Schwanzflosse in einen zusammengetriebenen Schwarm kleiner Fischchen reinschlagen und dann die betäubten Opfer nehmen.

Das frisst der Palometa

Sie fressen eher Fisch und nicht Kalmar und andere Kopffüßer, deshalb sind sie auf den Balearen kulinarisch nicht so begehrt.  Wie auch der Amberjack laichen sie Ende Juli wobei sie sich zu großen Gruppen versammeln. Die Larven halten sich küstennah auf und wachsen schnell heran. Maximalgewichte wie auf dem Festland von 40 Kilo sind hier auf den Balearen nicht zu erwarten. Palometa mit 25 Kilo sind durchaus möglich.

Mit ihrer riesigen Schwanzflosse können der Palometa ordentlich Gas geben.

Mit seiner riesigen Schwanzflosse kann der Palometa ordentlich Gas geben.

Die Palometas jagen gerne in Gebieten mit Sand, Mischgrund und in der Nähe von Inseln, Häfen und Buchten. Am besten lassen sie sich mit lebenden Köderfischen beangeln, aber auch Kunstköder wie Jigs, Gummifische und Popper/Stickbaits kommen zum Einsatz. Wir fangen die meisten Palometa mit lebenden Köderfischen, die wir in verschiedenen Tiefen anbieten. Hier muss aber auch alles stimmen da der Palometa seine Beute verfolgt und inspiziert. Stimmt etwas nicht so lässt er von seinem Oper ab und die Chance ist vertan. Sind aber Gruppen der pfeilschnellen Räuber gefunden, kann man Sternstunden erleben. Wir fischen dann meist mit Kunstköder und Doppeldrills. Specktakuläre Attacken an der Oberfläche lassen keine lange Weile aufkommen.